Foto: wdv/O.Hermann

Beruf & Zukunft

Nebenjobs: Die zusätzliche Geldquelle

Gähnende Leere auf dem Konto? Da hilft mitunter nicht mal mehr sparen. Vielleicht aber ein Nebenjob. Der rettet einen nicht nur aus den Miesen, sondern kann auch wertvolle Erfahrungen bringen. Mehr Arbeit heißt aber auch mehr Belastung.

Der Job neben dem Job

Wenn Stefans Kollegen am Freitag um 16 Uhr den Feierabend einläuten, geht die Woche für den 21-jährigen Auszubildenden noch weiter: heimfahren, Klamotten runter, duschen, wieder anziehen und – auf zur Arbeit! Eineinhalb Tage in der Woche legt Stefan zusätzlich zu seinem Acht-Stunden-Job im Büro noch Schichten in einem Skateshop ein. Sneakers, Shirts und Skateboards verkaufen, am Freitagabend bis 20 Uhr und den kompletten Samstag. „Klar ist das manchmal sehr anstrengend“, erzählt er. „Aber ich will halt nicht jeden Euro zweimal umdrehen. Und wer sich was gönnen will, muss eben was dafür tun.“


So wie Stefan denken mittlerweile viele. Über vier Millionen Menschen, das sind etwa zehn Prozent aller Arbeitnehmer, gehen hierzulande mehrere Beschäftigungsverhältnisse ein – Tendenz steigend. Die häufigsten Nebenjobs sind dabei die sogenannten Minijobs oder „geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse“: Jobs, mit denen sich monatlich bis zu 400 Euro steuerfrei dazuverdienen lassen – bevorzugte Branchen sind vor allem Einzelhandel und Gastronomie.

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