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Beruf & Zukunft

Gesund im Job

Die meisten Jobs sind einseitig: entweder man sitzt - oder man steht. Damit die Gesundheit dabei nicht auf der Strecke bleibt, gibt's hier ein paar Tipps.

Für alle, die schwere Arbeit verrichten

Wer körperlich schwere Arbeit leistet, weiß abends, was er getan hat. Damit der Körper nicht nach einiger Zeit streikt, hier ein paar Tipps.

Tragen

Falsches Tragen belastet Wirbelsäule und Gelenke. Dabei gibt es ein paar einfache Regeln: Nichts tragen, was man auch ziehen oder schieben kann. Nutzen Sie Hilfsmittel wie die gute alte Schubkarre, Kran oder Saugheber (elektrisches Vakuum-Hebegerät), um schwere Dinge von A nach B zu transportieren. Tragen Sie schwere Lasten möglichst nah am Körper und reichen Sie sie nie in verdrehter Körperhaltung weiter. Gehen Sie lieber zweimal mit kleineren Lasten als einmal mit einer zu großen.

Heben

Beim Heben gehen Sie mit geradem Rücken in die Knie und heben aus den Beinen heraus. Dabei das Heben durch Ausatmen unterstützen.

Schützen

Schützen Sie Ihren Körper vor der Belastung. Tragen Sie die vorgeschriebene und empfohlene Arbeitsschutzkleidung. Wer z. B. viel auf dem Boden knien muss, sollte immer Knieschoner anlegen. Wenn Sie draußen arbeiten, dann sorgen Sie für warme Kleidung. Kalte Muskeln sind viel anfälliger für Verletzungen. Nutzen Sie Pausen zur Erholung. Achten Sie darauf, wann Ihr Körper eine Pause braucht. In manchen Arbeitsverträgen sind mehrere Kurzpausen vereinbart. Ziehen Sie die nicht zu einer großen zusammen, sonst ist der Erholungseffekt futsch.

Ausgleich

Wer denkt, schwere körperliche Arbeit ersetze sportliche Betätigung, der irrt. Kreislauf und Körper müssen dabei nämlich meistens kurze, anstrengende und einseitige Arbeit leisten. Als Ausgleich eignen sich Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Wandern oder Joggen.

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