Foto: wdv/D.Asbach

Studium & Zukunft

Erstsemester - Willkommen im Studium

Mit dem Abi in der Tasche auf zum nächsten Lebensabschnitt: Jedes Jahr gibt es hierzulande etwa 350.000 Studienanfänger. Der Start ins Studium bringt viele neue Eindrücke und Herausforderungen mit sich – den Überblick zu behalten, ist da nicht immer leicht.

Als Neuling auf dem Campus

Wo geht es hier zur nächsten Vorlesung? Was sind Semesterapparate? Wie finde ich die Literatur, die ich brauche? Viele Fragen stellen sich, wenn der Campus noch absolutes Neuland ist. Der größte Unterschied zur Schule ist wohl, dass man selbst das Heft in die Hand nehmen muss, um an die richtigen Antworten zu kommen. "Mein Uni-Start war ziemlich planlos und uneffektiv", meint Jenny, 22, mittlerweile im zweiten Semester Pädagogik an der Uni Köln. "Aber das ging nicht nur mir so. Wer hier wofür zuständig ist, welche Scheine man wann machen muss, wie das mit dem BAföG läuft – die ganze Uni-Organisation ist halt erstmal verwirrend." 

Nicht nur an anonymeren Hochschulen kommt es auf Eigeninitiative an, um die richtigen Ansprechpartner zu finden und sein Studium in die richtigen Bahnen zu lenken. Aber alleine gelassen wird man als Neu-Student nicht, weder an der bevölkerten Großstadt-Uni, noch an der kleinen FH im übersichtlichen Studistädtchen. Praktisch überall gibt es spezielle Orientierungsveranstaltungen für Studienanfänger, zum Beispiel im Rahmen von Einführungstagen oder ‚Erstiwochen’. Dahinter können sich unter anderem Stadtrallyes, Informationsabende, Campusführungen und auch Partys verbergen, bei denen man nicht nur seine Hochschule, sondern auch Dozenten und Kommilitonen kennen lernt.

Hilfe bei den ersten Schritten

Für Jenny hat sich insbesondere die Bibliotheksführung gelohnt. "Da ich so wusste, wie der Online-Katalog funktioniert und wo ungefähr welche Bücher stehen, habe ich im Semester eine Menge Zeit und Nerven gespart." Immer ein guter Tipp: die Homepage der Hochschule im Internet durchforsten. Hier finden sich meist neben Prüfungsordnungen, Vorlesungsverzeichnissen und wichtigen Terminen auch Hinweise auf die Beratungsangebote der Hochschule, die es für fast jedes Problem gibt. Wichtige Anlaufstellen, vor allem bei sozialen, rechtlichen und finanziellen Fragen, sind zum Beispiel der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und das Studentenwerk.

Der Anfangsstress lässt sich besonders dann gut überstehen, wenn man auch seine Rückzugsräume zum Abschalten hat. Beliebt sind dafür die Mensen und Cafeterias, Ruhe zum entspannten Lesen, zum Surfen im Internet oder auch zum Arbeiten findet man am ehesten in den Bibliotheksräumen. Um im anfänglichen Chaos auf dem Campus kühlen Kopf zu bewahren, gilt es darüber hinaus zu üben, was fürs erfolgreiche Studium sowieso wichtig ist: Nämlich Unterstützung zu suchen und Fragen zu stellen – ob bei Dozenten, Mitstudenten oder Beratungsstellen.

Seite 1/5
AOK Niedersachsen
aok_regions Bundesweit AOK Baden-Württemberg AOK Bayern AOK Nordost AOK Bremen / Bremerhaven AOK Bremen / Bremerhaven AOK Hessen AOK Niedersachsen AOK Rheinland / Hamburg AOK Rheinland / Hamburg AOK Rheinland-Pfalz AOK PLUS (Sachsen/Thüringen) AOK PLUS (Sachsen/Thüringen) AOK Sachsen-Anhalt AOK NordWest AOK NordWest AOK NordWest