Foto: wdv/J.Lauer

Essen & Genießen

Gesunde Fitmacher

"Man ist, was man isst" – an dieser Aussage ist viel Wahres dran. Denn unser Körper kann nur mit den "Zutaten" arbeiten, die er bekommt. Füttern wir ihn richtig, dann ist er auch zu Höchstleistungen fähig.

Tipps für verschiedene Arbeitstypen


Bauarbeiter-Typ

Klar brauchen Sie mehr als andere – vor allem Kohlenhydrate bringen die verlorene Kraft zurück. Das ist aber kein Freibrief, alles wahllos in sich hineinzufuttern. Schnitzel mit Pommes enthalten eindeutig zu viel Fett und setzen den Körper schachmatt. Warum nicht mal Folienkartoffeln mit Quark? Das sind kleine Kraftpakete, genauso wie etwa Nudelgerichte, Reis oder Vollkornprodukte. Zusammen mit Gemüse oder Salat ist das ein vollwertiges Mittagessen.


Schichtarbeiter-Typ

Wer unregelmäßig und nachts arbeiten muss, fordert seinem Körper viel ab. Am besten essen Sie abends gegen 20 Uhr noch eine Kleinigkeit. Gegen Mitternacht darf es dann eine warme, aber leichte Mahlzeit sein, wie zum Beispiel ein Teller Suppe mit Brot. Den nächsten kleinen Snack sollten Sie erst ab vier Uhr essen. Denn zwischen ein und drei Uhr nachts sollte man möglichst nichts essen. Da ist die Verdauung quasi „außer Betrieb“. Zwischendurch etwas zu trinken, ist hingegen wichtig. Übrigens wirken nicht nur Kaffee und Co. anregend, sondern auch verschiedene Teesorten (grün oder schwarz).


Büro-Typ

Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, (ver-)braucht nur wenige Kalorien. Daher sind Äpfel, rohe Gemüsesticks, ein paar Vollkornkekse oder ein Jogurt für zwischendrin eigentlich genug. Mittags kann man sich etwas mehr gönnen, etwa einen Nudelsalat (mit hohem Gemüseanteil) oder ein (Vollkorn-) Brötchen mit magerem Schinken, Käse oder Ei. Wichtig: nicht nebenbei essen, sondern bewusst abschalten und Pause machen. Körper und Geist danken es mit neuer Frische.


Touring-Typ

Ständig auf Achse und kaum Zeit in Ruhe zu essen? Es gibt trotzdem andere Möglichkeiten als die  Fast-Food-Ketten neben der Autobahn anzusteuern.  Fast jeder Supermarkt hat Salate im Angebot. Bäcker oder Metzger bieten belegte Brötchen an. Beachten Sie aber, dass Remoulade oder Majo als Brotaufstrich zwar schmecken, dafür aber viele versteckte Fette enthalten. Die Alternative: etwas von daheim mitnehmen. Dann ist man unabhängig von Ort und Zeit und kann sich sein „schnelles Essen“ schmecken lassen.

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