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Liebe & Leben

Gut einschlafen: Augen zu und durch

Stress, Hitze, Krach ... viele Dinge können uns um den Schlaf bringen. Doch nur wer gut schläft, ist am nächsten Tag topfit und leistungsfähig. Unsere Tipps sorgen für erholsame Nächte und erfrischende Nickerchen.

10 Tipps zum besseren Einschlafen

  • Prima Klima Zum Schlafen ist eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad optimal. Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa 40–60 Prozent betragen. Für genügend Frischluft sorgen Sie, indem Sie morgens und abends für jeweils 10 Minuten die Fenster weit öffnen.
  • Ruheoase Schlaf- und Arbeitsbereich trennen, nach dem Motto: „Arbeit ist Arbeit und Schlaf ist Schlaf“. Auch Fernseher, PC und Telefon sollten nicht in der Nähe des Betts stehen. Gestalten Sie Ihren Schlafbereich so, dass er Ihnen gefällt. Dazu gehören zum Beispiel schöne Wandfarben, die auf Sie entspannend wirken. Auch farbige Glühbirnen können dem Raum eine gemütlichere Note geben und sind einen Versuch wert.
  • Zeit fürs Bett Legen Sie sich erst hin, wenn Sie sich müde fühlen. Es hat keinen Sinn, sich hellwach hin- und herzuwälzen. 
  • Schlummertrunk Nicht nur für Kinder taugt warme Milch mit Honig als Müdemacher. Vorsicht ist hingegen bei koffeinhaltigen Getränken angesagt: Wenn Sie Probleme mit dem Einschlafen haben, sollten Sie Kaffee, schwarzen oder grünen Tee, Energydrinks und Cola ab dem frühen Nachmittag meiden. 
  • Hände weg! Wer ab und zu unter Schlafstörungen leidet, kann zu Baldrianpräparaten greifen (gibt’s in Apotheken und Drogerien), aber keinesfalls zu Schlafmitteln! Sie dürfen – wenn überhaupt – nur im Notfall und niemals ohne vorherige Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.
  • Schwere Kost Wer sich kurz vor dem Schlafengehen üppige oder schwere Mahlzeiten gönnt, muss sich nicht wundern, wenn er nachts kein Auge zumacht. Auch Rohkost, gekochte Eier und Fleisch liegen schwer im Magen.
  • No Action Wer ruhig schlafen möchte, sollte sich kurz vorher keine aufregenden Filme oder Serien anschauen. Sie lassen den Puls hochschnellen. Und in Alarmbereitschaft kann der Körper nicht in den Ruhemodus schalten.
  • Rituale finden Wer immer in etwa zur selben Zeit ins Bett geht und sich feste Rituale angewöhnt, wie ein paar Seiten in einem Buch zu lesen oder einige Minuten einem Hörbuch zu lauschen, tut sich mit dem Einschlafen leichter.
  • Sorgenfreie Zone Sich bei Problemen herumzuwälzen und zu grübeln, bringt nichts. Wenn Sie ein Gedanke nicht loslässt, gibt's nur eines: aufstehen, sich an den Schreibtisch setzen und ihn aufschreiben. Legen Sie ihn ganz bewusst dort ab und gehen Sie dann wieder ins Bett. Wenn Sie eine Nacht darüber geschlafen haben, sehen Sie vielleicht schon klarer.
  • Nachholtermin Falls Sie mal zu wenig Schlaf abbekommen hast: halb so schlimm! Legen Sie sich - wenn möglich - mittags noch mal aufs Ohr oder gehen Sie am folgenden Abend etwas früher ins Bett. Achten Sie einfach auf die Signale Ihres Körpers.  
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